Autor
2000 begann ich mit der Arbeit an einem Roman. Eher durch Zufall – ich beschäftige mich seit meiner Jugend mit Ethnologie und schrieb mit diesem Wissen Kurzgeschichten, die sich mehr und mehr zu einem Gesamtwerk verdichteten: "Mlonguale und das Land ohne Tod" - ein bisher unveröffentlichter Roman.

Ich schloss mich einer Schreibgruppe im Internet an, fand für erste Geschichten einen Verlag, und im Frühjahr 2010 schlug mir meine Verlegerin ein größeres Projekt vor: einen Roman aus 16 Kurzgeschichten, die alle vom Essen handeln sollten.

Zu dieser Zeit gab es im "Spiegel" einen Artikel über die 7 Todsünden. Dies regte mich dazu an, meine Hauptfigur "Gula" zu nennen - nach der Todsünde der Völlerei. "Gulas Menü" erschien im September 2011 und wurde kurz darauf beim "Gourmand World Cookbook Award" in der Kategorie Best Literature Books zum besten Buch Deutschlands gewählt.

Wenige Wochen, bevor ich die Arbeit an "Gulas Menü" beendet hatte, war mir die Idee gekommen, ich könnte doch auch über die anderen Todsünden Romane schreiben. Schnell hatte ich ein Konzept entworfen, um dies wenigstens noch ansatzweise in "Gulas Menü" einfließen zu lassen. Denn wichtig war mir von Anfang an, dass die Handlungen aller Bücher einander berühren sollten.

Tatsächlich war meine Verlegerin von dieser Idee einer Romanreihe über die Todsünden gleich überzeugt. Und so erschien 2013 "Acedias Traum", ein Roman über die kulturelle Bedeutung des Schlafs. Im September 2015 folgte "Luxurias Glück". Mein Roman über die Liebe.

Auf einer offenen Facebookseite schreibe ich seither regelmäßig über die Verbreitung von "Gula", "Acedia" und "Luxuria" - und über mein aktuelles Buchprojekt: "Superbias Lied" - meinen Roman über die Macht der Kunst.

"Acedias Traum" wurde mittlerweile mehrfach in Schulen in Kiel und Neumünster behandelt. Jeweils mehrere Wochen in Klassen der Oberstufe - und es wurden sogar Klausuren darüber geschrieben.

Link:Gulas Menue bei Facebook